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Heimat-Ruhrgebiet / Heimat.Ruhrgebiet

#heimatruhr: Kreativität gestaltet Räume und schafft Heimat

Das Ruhrgebiet ist Heimat für Millionen von Menschen. Kunst und Kreativität spielt eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, Heimatorte im Ruhrgebiet zu schaffen und Räume zu gestalten. Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen unterstützt mit dem Projekt #heimatruhr Künstlerinnen und Künstler, Kreative und Kulturschaffende dabei, innovative Ideen für mehr Lebensqualität im Ruhrgebiet zu entwickeln und neue Heimatorte zu schaffen. Dazu stellt das Ministerium in den Jahren 2020 und 2021 bis zu drei Millionen Euro für das Projekt #heimatruhr zur Verfügung. Das Konzept wird vom Institut Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule (IAT) und dem european centre for creative economy (ecce GmbH) durchgeführt.

#heimatruhr – Was sind die Ziele des Programms?

Ziel des Programms ist die kreative Auseinandersetzung mit dem Ruhrgebiet, bei der neue Heimatorte geschaffen werden sollen, um die vielseitige Region zukunftsfähig und lebenswert zu gestalten. Das Programm ermöglicht durch die künstlerische Gestaltung von öffentlichen Plätzen und Gebäuden, in denen Kreativität gelebt werden kann, Orte des Miteinanders und der Begegnung von Menschen verschiedener Generationen, Kulturen und sozialer Hintergründe im Ruhrgebiet zu reaktivieren oder neu zu schaffen.

Was wird im Rahmen des Programms gefördert?

Gefördert werden künstlerische Initiativen, wie etwa kreative Begegnungsräume, künstlerische Produktionsstätten und künstlerisch-kreative Interventionen an Plätzen und Gebäuden sowie Begegnungs- und Veranstaltungsformate im öffentlichen Raum, um die Aufenthaltsqualität für die Allgemeinheit zu steigern. Die Orte sollen neue Formen der Identität schaffen, offen für alle sein, zum Verweilen und zur Begegnung und gemeinsamen Auseinandersetzung einladen. Orte, die als Heimat angenommen und erlebt werden.

Wie ist der Projektablauf?

Phase 1: Online-Umfrage und Kongress zur Ideensammlung

Die Ideensammlung erfolgt auf zwei Wegen: Zum Auftakt von #heimatruhr steht eine Umfrage unter Künstlerinnen und Künstlern, Kreativen und Kulturschaffenden. Dazu werden rund 10.000 Personen angeschrieben und zur Umfrage eingeladen. Hier können Sie an der Umfrage teilnehmen: www.iat.eu/umfrage-heimatruhr  Erhoben werden sowohl die individuelle Bedeutung von Heimat als auch Ideen für eine zeitgemäße Weiterentwicklung von Heimat durch und mit Künstlerinnen und Künstlern, Kultur- und Kreativschaffenden im Ruhrgebiet.

Hierbei können bereits erste Projekte benannt werden. Besonders gute Projektskizzen werden so früh erkannt und können schon zu Beginn des Projekts umgesetzt werden. Außerdem dient die Umfrage dazu, generelle Kriterien für die Förderung abzuleiten.

Im Frühsommer 2020 werden die Ergebnisse auf einem Kongress vorgestellt. Dazu werden Gestalterinnen und Gestalter sowie Expertinnen und Experten aus der Kunst- und Kulturszene, Politik und Verwaltung zur gemeinsamen Diskussion und Weiterentwicklung des Programms eingeladen.

Am Ende von Phase 1 stehen sowohl ein Förderprogramm als auch erste herausragende Projekte, die bereits in der Umfrage identifiziert wurden und direkt umgesetzt werden können.

 

Phase 2: Projektförderung

In der zweiten Projektphase ab Sommer 2020 können die kreativen Visionen Wirklichkeit werden: Für die Jahre 2020 und 2021 werden für die Förderung vom Ministerium bis zu drei Millionen Euro bereitgestellt.

Wer kann eine Förderung beantragen?

Die Einreichung von Projekten kann durch Einzelpersonen (Künstlerinnen und Künstler, Kreative und Kulturschaffende), Vereine, Institutionen oder Kommunen erfolgen – entweder im Rahmen der ersten Projektphase (s. o.) oder nach dem Aufruf für das offizielle Förderprogramm am Ende der zweiten Projektphase.

 

Weitere Informationen zu #heimatruhr erhalten Sie auf der Projekthomepage:

https://www.e-c-c-e.de/heimatruhr.html

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