Gesundheit, Umwelt und Klima im Ruhrgebiet:Sozialraumdaten und HotSpots für Prävention im Fokus / klEx
Datenanalyse zur Prävention von gesundheitlichen Belastungen durch klimabedingte Extremwetterlagen und weitere umweltbedingte Faktoren in ausgewählten Sozialräumen im Ruhrgebiet
Projektinfo
Das Projekt und seine Zielsetzung
klEx Ruhr ist im Entwicklungsschwerpunkt „Sozialmedizinischer Datenverbund“ der Digital Health Factory Ruhr verortet und bildet ein zentrales Erprobungs- und Analyseprojekt innerhalb des Gesamtvorhabens Data4Health.Ruhr.
Ziel des Forschungsvorhabens ist die Zusammenführung und Auswertung von Sozial-, Gesundheits- und Umweltdaten im Rahmen des sozialmedizinischen Datenverbundes. Hierzu werden ausgewählte Sozialräume in der Stadt Oberhausen sowie im Kreis Recklinghausen kleinräumig analysiert, um gesundheitliche Risiken durch Extremwetterereignisse wie Hitze, Kälte und Überflutungen sowie durch weitere Umweltfaktoren, darunter Luftverschmutzung, Lärmbelastung und die Versorgung mit Grünflächen, zu identifizieren.
Das Vorgehen
Durch die Verknüpfung unterschiedlicher Datenquellen sollen besonders belastete Stadtteile und vulnerable Bevölkerungsgruppen erkannt sowie gesundheitlich relevante Kombinationen von Umweltfaktoren untersucht werden. Auf dieser Grundlage werden evidenzbasierte Ansätze für Maßnahmen der Verhaltens- und Verhältnisprävention entwickelt.
Die wissenschaftliche Relevanz des Vorhabens liegt in der wachsenden Bedeutung klimatischer und umweltbezogener Belastungen für die öffentliche Gesundheit sowie im derzeitigen Mangel an integrierten, kleinräumigen Analysen im Ruhrgebiet. klEx Ruhr schafft hierfür eine datenbasierte Grundlage, um kommunale Akteure bei der Planung und Umsetzung zielgerichteter Gesundheitsförderungs- und Präventionsmaßnahmen zu unterstützen.
Projektpartner:
Hochschule Bochum