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Gutachten zur Kosten- und finanziellen Folgenabschätzung zum Pflegeberufereformgesetz / Pfberege

Ziel und Aufgabenstellung

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Reform der Pflegeberufe sieht vor, die bisherigen drei Ausbildungen von Fachkräften in der Altenpflege, der Gesundheits- und Krankenpflege und der Gesundheits- und Kinderkrankenpflege in einem einheitlichen Berufsbild zusammenzuführen. Die Finanzierung der Ausbildungskosten soll über von den Ländern einzurichtende Ausgleichsfonds erfolgen. Diese Ausbildungsreform wird deutliche Auswirkungen auf die Ausbildungsstrukturen im Bereich der Pflege haben.

Deshalb ist seitens des Landes Nordrhein-Westfalen ein Auftrag an das Institut Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule und den Lehrstuhl für Medizinmanagement der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Duisburg/Essen vergeben worden, ein Gutachten zur fundierten Kosten- und Folgenabschätzung des Gesetzentwurfs zu erstellen.

Das Gutachten untersucht die Folgekosten einerseits auf Bundesebene, andererseits bezogen auf das Bundesland Nordrhein-Westfalen. Für die Bundesebene wird ein eigenes Basisszenario zur Schätzung der Kosten eines generalistischen Ausbildungssystems entwickelt und es werden Sensitivitätsanalysen vorgenommen.

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