Resilienz migrantischer Unternehmen während der COVID-19 Krise (ReCOVery) / ReCOVery

Das Projekt ReCOVery untersucht auf Basis leitfadengestützter Tiefeninterviews, wie migrantische Unternehmen in Zeiten von COVID-19 aufgestellt sind und mit welchen Strategien, Ressourcen und Handlungskompetenzen sie diese Krisensituation zu bewältigen versuchen: Welche Faktoren prägen markant ihre wirtschaftliche Situation, wie spielen betriebliche Charakteristika (Unternehmensgröße, Branchenzugehörigkeit, Geschäftsmodell) rein? Welche externen Faktoren (Platzierung im Gründungs- und Unternehmensökosystem, dabei v.a. Zugang zu Netzwerken und den staatlichen Unterstützungsangeboten) fördern oder hemmen die Geschäftsentwicklung? Dabei wollen die Projektpartner der Frage auf den Grund gehen, wie es um die Resilienz migrantischer Selbständiger bestellt ist: Lassen sich Aspekte von Resilienz (Eigenschaften, Handlungskompetenzen, Kenntnisse ebenso wie der Zugriff auf Ressourcen und weitere externe Faktoren) ermitteln? Und lassen sich die Faktoren von Resilienz, die in anderen Lebenssituationen hilfreich waren, auch in dieser Krisenzeit geltend machen? Mit diesem ergebnisoffenen Projekt, das mit den gegebenen Kapazitäten nur bedingt belastbare Ergebnisse generieren kann, sollen in erster Linie Anhaltspunkte für nachfolgende vertiefende Studien gewonnen werden, um die genannten Aspekte in ihrer gegenseitigen Bedingtheit und Wechselwirkung differenzierter zu beleuchten.

Abbildung Logoleiste Projekt ReCOVery

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Thema: Soziale, organisatorische und technische Innovationen