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Strukturierte ambulante Nachsorge nach Schlaganfall / SANO

In Deutschland erleiden jährlich rund 260.000 Menschen einen Schlaganfall, eine Zahl, die sich aufgrund der demographischen Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten erhöhen wird. Weltweit ist der Schlaganfall die zweithäufigste Todesursache und die dritthäufigste Ursache durch Behinderung geprägter Lebensjahre.

 

Während die Akutversorgung nach Schlaganfall in Deutschland durch die nahezu flächendeckende Stroke-Unit-Versorgung auf hohem Niveau erfolgt, bestehen bei der Sekundärprävention nach akutem Schlaganfall Versorgungslücken.

 

Mit Hilfe von SANO wird untersucht, ob ein strukturiertes, sektoren- und berufsgruppenübergreifendes Nachsorgeprogramm geeignet ist, das Auftreten erneuter Schlaganfälle und ähnlicher Ereignisse zu vermindern. Weiterhin sollen schlaganfallassoziierte Komplikationen besser behandelt oder ganz vermieden werden. Langfristig erhoffen wir uns durch SANO Impulse zur Verbesserung der deutschlandweiten Regelversorgung bei der Schlaganfallnachsorge.

 

Das Projekt wird aus öffentlichen Mitteln des Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses gefördert (Förderkennzeichen 01NVF17032).

 

Konsortialpartner in SANO sind das Klinikum Ludwigshafen (Neurologische Klinik), die Universität Würzburg (IKE-B), die Zentrale für Klinische Studien (ZKSW) am Universitätsklinikum Würzburg und das Institut für Arbeit und Technik (IAT) in Gelsenkirchen.

 

Als Kooperationspartner nehmen 30 neurologische Kliniken in Deutschland am SANO-Projekt teil. Für die gesundheitsökonomische Evaluation des Projekts wurde außerdem eine Kooperation mit der AOK Baden-Württemberg geschlossen. Das Projekt wird von verschiedenen Landesverbänden den Deutschen Hausärzteverbandes unterstützt.

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