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Raum, Region, Stadt und Quartier

Eine räumliche Perspektive bildet  für viele am Institut laufende Projekte und vorhandene Kompetenzen den Ausgangspunkt. Funktionale bzw. soziale Räume stellen den analytischen Rahmen dar, wenn z.B.  Akteurskonstellationen, Netzwerke und Cluster oder Raumwahrnehmungen und  Kulturen  untersucht werden, die sich nicht in politisch-administrativ geformten Regionen finden lassen. In Projekten zum Strukturwandel oder zur Regional- und Stadtentwicklung  geht es um die strategische Orientierung und die Verbesserung der Lebensqualität.  In Projekten zur lokalen Ökonomie oder zum bürgerschaftlichen Engagement wird untersucht, wie im Quartier Ressourcen aktiviert und Krisenkreisläufe verhindert werden sowie Teilhabe ermöglicht wird.

Projekt

Teaser Projekt 1

Strukturwandel in Kohleregionen als Prozess ökonomischer und sozialökologischer Transformation - Handlungsmöglichkeiten für einen sozialverträglichen Strukturwandel im Lichte der klimapolitischen Ziele

Um die Folgen des Klimawandels abzuwenden, steht die Welt vor fundamentalen Herausforderungen. Die im Pariser Klimaabkommen vereinbarte Ambition, die globale Erwärmung auf maximal 1,5°C zu beschränken, bedeutet insbesondere für Industrieländer, dass der Ausstieg aus der energetischen Nutzung von Öl, Gas und zuvorderst Kohle noch stärker beschleunigt werden muss. Für Regionen, die über große Kohlevorräte verfügen und sich auf deren Abbau spezialisiert haben, ist dieser Ausstieg eine gewaltige wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Herausforderung.

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