Bestandsanalyse von gewerblichen Nutzungsbausteinen im Tabakquartier und der Plantage und Handlungsempfehlungen für die weitere Entwicklung von NOPS und urbaner Produktion in Bremen / Taba-Q

Das Projekt untersucht zwei Bremer Quartiere im Rahmen der städtischen Strategie Neue Orte der Produktiven Stadt“ (NOPS). Diese Strategie verfolgt das Ziel, bestehende Stadtgebiete so weiterzuentwickeln, dass Arbeiten, Wohnen sowie soziale und kulturelle Angebote eng miteinander verzahnt werden.

Vorgehen

Im Projekt wird erstens ein Monitoring des Tabakquartiers durchgeführt: Es wird analysiert, welche Arten von Nutzungen sich bereits angesiedelt haben – insbesondere gewerbliche Funktionen – und wie hoch der Anteil urbaner Produktion ist, also der Herstellung materieller Güter im dicht besiedelten Raum.

Zweitens wird für das Gebiet „Plantage“ geprüft, ob es sich für eine zukünftige Transformation in ein NOPS eignet. Dafür werden bestehende Nutzungen erfasst und hinsichtlich ihrer Potenziale bewertet, etwa im Hinblick auf lokale Wertschöpfung und Kreislaufwirtschaft. In beiden Gebieten werden dazu Gespräche mit Unternehmen zu deren Standorterfahrungen und Entwicklungsbedarfe geführt.

Auf Basis beider Analysen entwickelt das Projekt Handlungsempfehlungen, wie Bremen künftig gute Voraussetzungen für gemischt genutzte Quartiere und die Integration von Betrieben urbaner Produktion schaffen kann.

Auftraggeberin

Senatorin für Wirtschaft, Häfen und Transformation der Stadt Bremen – Referat 10 „Gewerbeplanung, Regionalplanung, Geologischer Dienst“

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