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Transformational Entrepreneurship Hubs for Recognized Refugee Re-starters / Enter to Transform

Ziel und Aufgabenstellung

Das Projekt „ENTER to Transform“ wird durch das Interreg North-West Europe (NWE) Programm gefördert. Um Wachstum und Innovation in Nord-West-Europa (NWE) zu sichern, braucht es Unternehmen inkl. Gründungen durch Geflüchtete mit einem dauerhaften Bleibestatus. Das Projekt fokussiert dabei Wachstum und den Anstieg der Anzahl von Gründungen durch Geflüchtete in NWE, indem es auf der einen Seite ihre unternehmerische Kapazität und auf der anderen Seite die Fähigkeit der Institutionen mit der Zielgruppe als Gründer umzugehen, adressiert. Berechnungen des Eurostat (2017) zeigen, dass unter der Zielgruppe in den Niederlanden, Deutschland, Irland, der Schweiz und Frankreich sich viele befinden, die einen unternehmerischen Background haben und im Ankunftsland einen Neustart wagen. Das Projekt bietet eine soziale Innovation für eben diese sogenannten „Re-starter“ unter den anerkannten Geflüchteten an. Anerkannte Geflüchtete mit Unternehmenserfahrung aus der Heimat verfügen über hohes Potenzial für einen Re-start, benötigen zugleich aber spezifisches Wissen und Mentoring ausgerichtet auf die NWE-Wirtschaft. Das Projekt entwickelt Hubs, die durch spezifisches Heranführen an solch Wissen und durch Mentoring Türen für diese Zielgruppe in die vorhandene unternehmerische Unterstützung-Infrastruktur der am Projekt beteiligten Regionen öffnen. Durch diese Türöffner-Funktion werden Parallelstrukturen vermieden. Die Zielgruppe soll eher lernen an bereits gegebene Tools zu gelangen, die sie zum Re-start benötigen. Das Mentoring wird entlang der Initiierungs-, Gründungs- und Wachstumsphase angeboten. Im Unterschied zu bestehenden Initiativen wird der Fokus auf vier Sektoren gelegt: Gesundheit (insb. Pflege), Handwerk (insb. Fertigung), IKT-Dienstleistungen und Handel. Diese Sektoren melden seit Jahren Fachkräfteengpässe (Cedefop, 2018). Das Projekt verfolgt einen ko-kreativen Ansatz eines wechselseitigen Integrationspfades für die Zielgruppe der Re-starter. Es setzt zudem den Fokus auf chancenorientiertes Unternehmertum anstatt auf Notgründungen. Basierend auf transnationale Zusammenarbeit etabliert jede Partnerregion einen Hub, das auf einem transnational konzipierten Pilot-Hub basiert. Ergebnisse werden u.a. sein: Erhöhte unternehmerische Kapazität (durch Portfolio), Re-starter mit Businessplan, tatsächliche Neugründungen (Start-up Registrierung), davon einige in Selbstständigkeit, regionale Entrepreneurship Hubs in NWE, ein integratives Netzwerk für unternehmerische Fähigkeiten.

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