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Zukunftsstadt 2030: Lernende Stadt Gelsenkirchen: Bildung und Partizipation als Strategien sozialräumlicher Entwicklung / LCITY3

Ziel und Aufgabenstellung

Im Rahmen der dritten Stufe des Wettbewerbs „Zukunftsstadt 2030+“ des Bundesministeriums für Forschung und Technologie wird die Stadt Gelsenkirchen für die Umsetzung des Ansatzes „Lernende Stadt! Bildung und Partizipation als Strategien sozialräumlicher Entwicklung“ gefördert. Das Institut Arbeit und Technik ist mit der wissenschaftlichen Begleitung der Projekt-Säule „Digitale Stadt“ beauftragt, wozu die Bausteine „Gelsenkirchen Avatar“, „Geodaten-Regionalmodell“ und „Lernort.info“ gehören. Die Projektsäule soll entsprechend des Citizen Science Ansatz von Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet werden.

Die Projektarbeit basiert dabei auf den Ergebnissen der zweiten Stufe des Wettbewerbs in den Jahren 2017 und 2018 (vgl. Projekt LCITY2030); darin ging es um die Überführung der Ideen und Wünsche aus der in der ersten Stufe entwickelten Vision in konkrete Maßnahmen, was durch mehrere BügerInnen-Fachgruppen erarbeitet wurde. Das IAT begleitete die Fachgruppe „Neue Medien“. Mit den Arbeitsergebnissen der Fachgruppen hat sich die Stadt Gelsenkirchen 2018 erfolgreich um eine weitere Förderung beworben und wurde von einer Jury aus 168 Bewerbungen ausgewählt. Ziel der dritten Stufe ist es nun die erarbeiteten Maßnahmen zur Umsetzungsreife zu führen.

Vorgehen

Ähnlich wie in der zweiten Wettbewerbsstufe übernimmt das IAT im aktuellen Projekt die wissenschaftliche Begleitung der drei Bausteinen „Gelsenkirchen Avatar“, „Geodaten-Regionalmodell“ und „Lernort.info“ der Gesamtprojektsäule „Digitale Stadt“ in moderierender Funktion. Dabei sollte wissenschaftlicher Input geleistet werden, und die Mitglieder der Arbeitsgruppe dabei unterstützt werden, Ziele für ihre Arbeit zu entwickeln, diese stringent anzusteuern und in eine umsetzbare Form zu bringen.

Ein mögliches Ergebnis ist die Entwicklung des „Gelsenkirchen Avatar“ als mobile Plattform für die „Lernende Stadt Gelsenkirchen“. Möglich wäre hier eine Leitfigur, die durch die Informationen führt und sich bei Annäherung an die physischen Lernorte aktiviert. Die Dialoginhalte und Informationen selbst würden textbasiert vermittelt – evtl. auch in mehreren Sprachen – und auf Wunsch ggf. um multimediale Präsentationen ergänzt. Ähnliches gilt es für „Geodaten-Regionalmodell“ und „Lernort.info“ zu entwickeln.

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