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Job-Mobilität in Gesundheitsberufen

IAT organisiert Workshop zu EU-Projekt

Pressemitteilung vom 06.06.2008
Redaktion: Claudia Braczko

Die Mobilität von Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen in Europa ist nach wie vor relativ gering. Zwar fällt in einigen Professionen, wie z.B. bei den Ärzten, die Beschäftigtenmobilität etwas höher aus, es gibt aber nach wie vor ein Missverhältnis von Angebot und Nachfrage in einzelnen Gesundheitsberufen und Ländern. Job-Mobilität ist hier nicht nur ein arbeitsmarktpolitisches Instrument zum Ausgleich von Angebot und Nachfrage, sie bietet auch die Möglichkeit zum Austausch von “best practice” und interkulturellem Lernen.

Auf einem Workshop am 19. Juni 2008 in Bonn (Science Center) werden Ergebnisse des EU-Projektes “Care flows” zur Job-Mobilität im Gesundheits- und Sozialwesen in Nordwest-Europa diskutiert. Ziel des Projektes unter Federführung des Instituts Arbeit und Technik (IAT) der Fachhochschule Gelsenkirchen ist die Ermittlung von Angebot und Nachfrage sowie der Faktoren, die die Mobilität erhöhen oder Barrieren beseitigen können.

Instrumente, die Mobilität auf dem europäischen Arbeitsmarkt zu erhöhen, umfassen z.B. eine verbesserte Transparenz über Jobgelegenheiten, die aktive Organisation von Austausch- und Kooperationsprogrammen für Studenten und Beschäftigte in der Gesundheitswirtschaft wie auch Maßnahmen um Mobilitätsbarrieren abzubauen.
Der Workshop in Zusammenarbeit mit dem Bologna-Zentrum der Hochschulrektorenkonferenz stellt den Bologna-Prozess für den Bereich Gesundheitsberufe und ihre Internationalisierung vor. Mit Blick in die beteiligten Partnerländer – Großbritannien, Irland, Niederlande, Belgien und Deutschland – wird untersucht, welche politischen Strategien in den einzelnen Ländern verfolgt werden, das Missmatch durch Beschäftigtenmobilität aufzuheben.