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Diversity und Mentoring Ansätze zur Unterstützung von aktivem Altern und Integration / DIMENSAAI

Hintergrund

Bereiche wie das Gesundheitswesen haben einen Mangel an Facharbeitern in nahezu allen Europäischen Ländern, u.a. aufgrund höheren Bedarfs an medizinischer Versorgung. Die Beschäftigung von aktiven Senioren und Menschen mit leichten Behinderungen können die Situation des Facharbeitermangels verbessern, wenn sie durch Mentoren angeleitet werden, falls die Arbeitgeber das Diversity Konzept kennen und von den Fähigkeiten und der Zuverlässigkeit in der Arbeit mit dieser Personengruppe überzeugt sind. Einige ergonomische und organisatorische Maßnahmen sind in den Unternehmen erforderlich, um Arbeitsplätze für Senioren und Menschen mit Behinderungen zu gestalten oder anzupassen.
Durch den Transfer von Mentoring Modellen aus den früheren LdV Projekten Voca2 und IBB wollte das Konsortium die Teilnahme am Training und insbesondere die Berufsqualifikation und Einstellung von Senioren (55+) und Menschen mit Behinderungen durch die Anwendung eines Diversity- und Mentoring-Modells, welches sich auf das Gesundheitswesens fokussiert, verbessern.

Haupttätigkeiten und Ergebnisse

Folgende Aktivitäten wurden im Rahmen des Projektes durchgeführt: Die Organisation von Fokusgruppendiskussionen in allen Partnerländern, um die Anforderungen an die Arbeitsplätze für die Zielgruppen zu ermitteln, sowie der Transfer, Test und die Anpassung des Mentoring Training Modells aus den früheren Projekten VOCA2 und IBB, Workshops im Bereich des Gesundheitswesens und anderen interessierten Unternehmen und Personen für die Anwendung des Diversity Konzepts, Tests von Mentoring-Prozessen am Arbeitsplatz in Partnerländern zusammen mit Senioren und/oder Menschen mit Behinderungen, einschließlich sozialer Netze, Informationsaustausch und Kollaboration sowie Maßnahmen zur Gestaltung von Arbeitsplätzen für Senioren und Menschen mit Behinderungen, die deren Verbesserung und Aufwertung dienen.
Die Partner des Konsortiums repräsentierten 6 Länder aus der Europäischen Union. Sie kommen aus dem Bildungsbereich und aus dem Gesundheitswesen. Die Partnerschaft enthielt erfahrene Mitglieder sowie Mitglieder, die gerne etwas lernen wollten. Dadurch bestand die Möglichkeit, die Situation in Europa insgesamt zu verbessern und es wurde auch der Zugang von Ländern ermöglicht, welche nicht zu der Partnerschaft gehörten, aber Verbindung zu den Partnerländern haben.
Die Zielgruppen umfassten Mitarbeiter aus dem Kranken- und Pflegebereich, die gerne Mentor sein wollten, Ausbilder und Fachärzte, die sich als Diversity Counselor qualifizieren wollten, sowie Senioren und Menschen mit Behinderungen, die eine Arbeit gesucht haben. Dadurch wurde die Qualifikation und nachhaltige Einstellung von Senioren und Menschen mit Behinderungen, aktives Altern und Integration, Wissen und Kompetenzen des Arbeitsgebers gegenüber diesen Gruppen, VETInnovationen und Teilnahme an der Ausbildung gefördert und unterstützt. Das Projekt Konsortium kam aus unterschiedlichen Teilen Europas und hatte ergänzende Kompetenzen. Ein Partner nahm am IBB Projekt teil und somit an der Verbesserung des Innovationstransfer Prozesses, drei Hauptpartner gehören dem Gesundheitswesen an, ein Partner hat Erfahrungen in der Beratung im Bereich des Gesundheitswesens.

Einige Ergebnisse

  • Ein Katalog mit Kompetenzen, die benötigt werden, um ein Diversity Counselor (DC) zu werden
  • Ein Mentoring Programm, übertragbare Richtlinien und Handbücher für Diversity Counselors und Mentoring in Partnerländern
  • Ein soziales Netzwerk, welches durch eine ICT Plattform für innovatives Online-Training, Informationsaustausch und Kollaboration verwirklicht wurde
  • Ein Lehrplan für die Qualifikation als DC oder Mentor, welcher in die Berufs- und/oder Hochschulbildung als Sozialarbeiter integriert werden soll
  • Maßnahmen zur Gestaltung von angemessenen Arbeitsplätzen für Senioren und Menschen mit Behinderungen

Webseiten zum Projekt

www.dimensaai.eu
Social learning community of DIMENSAAI

Disclaimer

Abbildung Disclaimer

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

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