Titelbild

Integrative Behindertenbetreuung / IBB2

Ziel und Aufgabenstellung

Menschen mit Behinderungen sind wie andere Arbeitnehmer. Sie wollen qualitativ hochwertige Weiterbildung, einen Beruf, den sie mögen, Herausforderungen in diesem Beruf begegnen und weiterkommen – dies ist jedoch nicht immer möglich.
Die Grundidee und der Hintergrund des IBB 2 Projektes liegen in der EU-Strategie für Menschen mit Behinderungen 2008-2009. Seit 2003 verfolgt die EU-Strategie für Menschen mit Behinderungen mit dem Ziel, Chancengleichheit für alle Menschen mit Behinderungen Realität werden zu lassen. Der Aktionsplan der EU für Menschen mit Behinderungen 2008-2009 konzentriert sich darauf, den Zugang zum Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen zu erleichtern.
Das Konsortium dieses Projektes bestand aus Organisationen aus Österreich, Belgien, Deutschland, Polen und Spanien und hatte zur Aufgabe, eine nachhaltige Integration von Menschen mit Behinderungen in einen nichttraditionellen Arbeitsmarkt zu erleichtern. Durch den Transfer eines Models aus einem anderen, früheren Leonardo da Vinci Projekt namens „VOCA2“ nach Österreich hat das Konsortium die Integrative Weiterbildung für Pflegekräfte von Menschen mit Behinderungen weiterverstärkt und sich auf die Arbeitsplätze konzentriert.

Vorgehen

Die Hauptaktivitäten des Projektes waren:

  • Arbeit mit Experten, um die Bedürfnisse von ausgebildeten Menschen mit Behinderungen in der Phase ihrer ersten Festanstellung sowie die Bedürfnisse ihrer Arbeitgeber und Kollegen zu analysieren.
  • Transfer eines Mentoring Programmes aus einem LdV Projekt. Anpassung des Models basierend auf der Expertenarbeit und die Veröffentlichung des Projektes in einer Projektzusammenfassung.
  • Entwicklung von Fähigkeiten der Betreuer im Bereich des Mentorings von Menschen mit Behinderungen in einem nichttraditionellen Arbeitsumfeld mit ersten Testphasen in AT, DE, ES und PL
  • Multiplikation des Mentoring Programmes durch verschiedene interessierte Ansprechpartner in verschiedenen Arbeitsumfeldern.
  • Entwicklung von Transferguidelines für jedes der Partnerländer unter Berücksichtigung der jeweiligen rechtlichen Situation, um die Nachhaltigkeit des Projektes zu garantieren.
  • Sammlung von Erfahrungen mit einem on-the-job Bildungsprozess mit Tests in AT und DE.
  • Verfügbarkeit der Produkte in EN, DE, ES und PL.
  • Europaweite Verbreitung des Projektes und Organisation eines Seminars für die im Bereich der Behindertenbetreuung, in sozialen Berufen oder der Gesundheitsbranche arbeitenden Personen, außerdem für Weiterbildungszentren, Arbeitgeber und Institutionen.

Webseite zum Projekt

Abbildung

Dieses Projekt wurde mit Unterstützung der Europäischen Kommission finanziert. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung (Mitteilung) trägt allein der Verfasser; die Kommission haftet nicht für die weitere Verwendung der darin enthaltenen Angaben.

Weitere Projekte


Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist ein viel diskutiertes Thema und wird derzeit überwiegend...
Mehr

Im Rahmen des Projektes werden betriebliche Gestaltungsfelder für Gesundheitsförderung...
Mehr

Das Projekt „Lokale Gesundheitsarbeit als sozio-ökonomisches Medium der Inklusion“ ist ein Teilprojekt des Forschungsschwerpunkt...
Mehr