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Wissenschaftliche Assistenz im Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt in Schleswig Holstein / HK S&A S.-H.

Ziel und Aufgabenstellung

Mit dem Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt wird das Ziel verfolgt, der nachwachsenden Generation durch Konzentration auf deren Stärken und Fähigkeiten bessere Chancen in der Arbeitswelt zu eröffnen. Die für Arbeit und für Bildung zuständigen Ministerien des Landes Schleswig-Holstein haben daher beschlossen, einen in dieser Form völlig neuen präventiven arbeitsmarkt- und bildungspolitischen Ansatz einzuführen. Mit dem Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt werden verstärkt berufsorientierende Elemente an Haupt- und Förderschulen sowie in Berufseingangsklassen der Beruflichen Schulen eingesetzt. Mit verschiedenen Förderangeboten des Zukunftsprogramms Arbeit, dem Arbeitsmarktprogramm der Landesregierung, wird deshalb in der Förderperiode 2007- 2013 des Europäischen Sozialfonds das Ziel verfolgt, die Zahl der Jugendlichen ohne Schulabschluss deutlich zu verringern und ihre Ausbildungsreife und Beschäftigungsfähigkeit zu verbessern. Finanziert wird das Handlungskonzept durch die Europäische Union, den Europäischen Sozialfonds und mit Mitteln des Landes Schleswig-Holstein.

Im Rahmen des Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt wurde mit dem Jugendaufbauwerk Kiel und dem Fachdienst des Jugendaufbauwerkes eine Vereinbarung über die Wahrnehmung der Aufgaben einer wissenschaftlichen Assistenz an der Maßnahme „Personalqualifizierung im Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt“ getroffen.

Zu den Aufgaben gehörte:

  • Mitarbeit an der Zwischenbilanz „Handlungskonzept Schule & Arbeitswelt“: Über Gruppengespräche in den Steuerungsgruppen, die auf kommunaler Ebene agieren und Fragebogenerhebungen in den landesweiten Steuerkreisen. Ziel der Zwischenbilanz war zu erkennen, welche Impulse vom Handlungskonzept für die systematische Bearbeitung der Übergangsproblematik auf der lokalen Ebene in den regionalen Steuerungsgruppen aufgegriffen wurden und welche Schlussfolgerungen für die Gesamtentwicklung des Themas „Übergangsgestaltung“ in Schleswig-Holstein zu ziehen sind.
  • Unterstützung der kommunalen Initiativen zur Übergangsgestaltung im „Plöner Kreis“: In Schleswig-Holstein hat sich eine Entwicklungspartnerschaft zwischen Kommunen und dem Land im so genannten Plöner Kreis zur Weiterentwicklung der regionalen Ansätze für Übergangsgestaltung Schule & Arbeitswelt gegründet. Der Plöner Kreis verfolgt zwei Ziele:

    • Die Mitglieder entwickeln und erproben arbeitsteilig ausgewählte Ansätze für die Übergangsgestaltung mit dem Fokus einer kommunal verantworteten Koordinierung vor Ort.
    • Der Plöner Kreis entwickelt und erprobt die Bedingungen für den Aufbau einer Entwicklungspartnerschaft von Land, Bundesagentur für Arbeit und den Kommunen in Schleswig-Holstein, um eine lokale Koordinierung des Übergangsgeschehens zu unterstützen.