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Studie: Gesundheitsstandort Baden-Württemberg - Stärken und außenwirtschaftliche Potenziale / EXPORT BA-WÜ

Ziel und Aufgabenstellung

Um sich als Leitbranche der Volkswirtschaft zu etablieren, muss die internationale Orientierung der Gesundheitswirtschaft gestärkt werden. Potenziale hierfür bestehen insbesondere im Bereich des Exports von Systemlösungen entlang der Wertschöpfungsketten. Dazu gehören sowohl medizinisch-pharmazeutische Produkte als auch Dienstleistungen, Qualifizierungsangebote sowie Kooperationen bei der Durchführung klinischer Studien. Einen Einstieg in ein internationales Engagement kann auch die Behandlung ausländischer Patienten in der Bundesrepublik darstellen.

Die Studie zielte darauf, Potenziale in der Baden-Württembergischen Gesundheitswirtschaft für ein internationales Engagement zu identifizieren und Strategien für eine Internationalisierung zu entwickeln.

Vorgehen

Die Studie wurde in Kooperation mit dem Institut für Angewandte Wirtschaftsforschung (IAW), Tübingen, und dem Institut für Südwestdeutsche Wirtschaftsforschung (ISW), Leonberg, durchgeführt. Auf Basis einer Analyse der Export orientierten Standortpotenziale in der Gesundheitswirtschaft Baden-Württembergs wurden Ansatzpunkte für eine Exportstrategie sowie Handlungsempfehlungen entwickelt. Zur Aufbereitung des Status quo wurden Analysen in den folgenden Bereichen durchgeführt:

  • Märkte für den Health Care Export und deren Potenziale (traditionelle Exportmärkte, Emerging Markets),
  • Produkte für den Health Care Export (Gastpatienten, Qualifizierung, Systemangebote, F&E Kooperation),
  • Anforderungen an den Health Care Export (Strategische Ausrichtung, Ressourcenbedarf, Technologieeinsatz, lokale Partner und Vertriebswege).

Die regionale Bestandsaufnahme von außenwirtschaftlichen Potenzialen erfolgte über schriftliche Befragungen von Produktionsunternehmen, Krankenhäusern und Regionen insbesondere im Bereich Biotech sowie durch Experteninterviews.