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Gesundheitswirtschaft in Ostwestfalen-Lippe: Stärken, Chancen und Gestaltungsmöglichkeiten / GesundOWL

Ziel und Aufgabenstellung

Das Projekt verfolgt das Ziel, eine Bestandsaufnahme der Gesundheitswirtschaft in der Region Ostwestfalen-Lippe vorzulegen sowie innovative Projekte und Initiativen in der Region zu identifizieren. Auftraggeber der Studie war die OstwestfalenLippe Marketing GmbH mit Sitz in Bielefeld.

Im Mittelpunkt des Projektes stand die Entwicklung von Gestaltungsvorschlägen und umsetzbaren Konzepten. Mit der Studie sollten sowohl die Stärken als auch die Verbesserungs- und Gestaltungsbereiche der Gesundheitswirtschaft OWLsystematisch aufgearbeitet werden. Dazu wurden Experteninterviews mit zentralen Akteuren aus der Gesundheitswirtschaft geführt. Es wurde angestrebt, das gesamte Spektrum der Akteure von der stationären und ambulanten Gesundheitsversorgung über die Vorleistungs- und Zulieferindustrien bis hin zu den Randbereichen und Nachbarbranchen des Gesundheitswesens zu berücksichtigen. Auf den Punkt gebracht, verfolgte das Projekt drei zentrale Zielsetzungen:

  1. Bestandsaufnahme und Potentialanalyse der Gesundheitswirtschaft in Ostwestfalen-Lippe;
  2. Monitoring von innovativen Projekten und Initiativen;
  3. Vergleichende Analyse mit anderen Gesundheitsregionen und Ermittlung zentraler Indikatoren.

Vorgehen

Das Projekt verfolgte ein Vorgehen in vier Schritten:

  1. Aufarbeitung bereits vorhandener Forschungsergebnisse und statistischen Materials durch Sekundäranalyse;
  2. Ergänzung der quantitativen Auswertung durch qualitative leitfadengestützte Experteninterviews mit Akteuren aus der Region;
  3. Durchführung von Workshops und Gesprächskreisen zur Entwicklung von konkreten Gestaltungsvorschlägen im Dialog mit den Akteuren aus der Region;
  4. Entwicklung von Projektvorschlägen zur weiteren Entwicklung der Gesundheitswirtschaft in der Region.

Das Projekt wurde von einem interdisziplinären Team bearbeitet. Neben dem Institut Arbeit und Technik (IAT) waren Prof. Dr. Rolf G. Heinze von der Ruhr-Universität Bochum und das Zentrum für Innovation in der Gesundheitswirtschaft OWL (ZIG) an der Erstellung der Studie sowie an der Erarbeitung von Handlungsempfehlungen und Projektvorschlägen beteiligt. Eine Kurzfassung der Studie und weiterführende Projektvorschläge wurden Mitte Juli im Rahmen einer Veranstaltung der Öffentlichkeit vorgestellt.