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Innovative Netzwerke zwischen Regionen in EU-Europa und den Beitrittsländern / InNetz

Ziel und Aufgabenstellung

Wissensbasierte und innovationsorientierte Entwicklungen spielen für die ökonomische, aber auch die politische und soziale Entwicklung eines integrierten Europa eine wesentliche Rolle. Regionen in Ost und West machen, aufgrund von Veränderungen in ihrem Umfeld, aber auch ihrer eigenen ökonomischen Struktur, der vorhandenen Infrastruktur und den zugänglichen Märkten Differenzierungsprozesse durch, die ihnen unterschiedliche Bedingungen und Chancen für eine Integration in die neue europäische Arbeitsteilung bieten. Um diese Chancen auch zu realisieren, können netzwerkartige Kooperationszusammenhänge und -strukturen hilfreich sein.

Weltwirtschaftliche Entwicklungen haben zwar dazu geführt dass einige Produktionsfaktoren ausserordentlich mobil geworden sind (Kapital, Anlagen), andere aber nach wie vor recht immobil sind. Zu diesen zählen Arbeitskraft und Wissen. Aus diesem Grund behalten “Regionen” (verstanden als subnationale Einheiten) ein Gewicht für die Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft.

Annahme dieses im Rahmen des WZN-Verbundprojekts “Europäische Netze” angelegten Vorhabens war es, dass handlungsfähige und handlungsbereite Akteure eher auf der regionalen als auf der nationalen Ebene zu finden sind, wo die Problemwahrnehmung zwangsläufig globaler und die Entscheidungsprozesse langwieriger sind. Ausgehend von der regionalen Ebene wurde in einem Workshop mit Vertretern aus Politik, Industrie und Verbänden diskutiert,

  • welche Voraussetzungen für die Bildung grenz- und unternehmensüberschreitender Netzwerke nötig sind,
  • wie diese Netzwerke praktisch strukturiert werden können/müssen,
  • welche Art von Themen sich dafür eignen und wer Träger/Organisator eines solchen Netzwerks wie des Prozesses sein kann.

In einer zusammenfassenden Publikation wurden Ansätze und Anregungen für die weitere Entwicklung entsprechender politischer und sozialer Strategien diskutiert, die eine bessere Ausnutzung komplementärer regionaler Stärken und Schwächen gewährleisten könnten.

Vorgehen

Das WZN-Verbundprojekt “Europäische Netze” ist wie sein Vorgängerprojekt als Folge von workshops angelegt. Teilnehmer dieses workshops werden Wissenschaftler, Unternehmer und Politiker/Administratoren aus west- und osteuropäischen Regionen sein. Dieses Vorhaben steht in einem engen Zusammenhang zu dem Projekt“Regionaler Wandel und neue Innovationssysteme in Mittel- und Osteuropa”.