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Marktbeobachtung und Produktentwicklung: Entwicklungspotentiale der Gesundheitsbranche in Bielefeld / MarPro

Ziel und Aufgabenstellung

Aufgabe des Projektes war,

  • Stärken, Schwächen und Entwicklungspotentiale der Gesundheitsbranche in Bielefeld herauszuarbeiten,
  • daraus wirtschafts- und strukturpolitische Unterstützungsmöglichkeiten abzuleiten und
  • Anregungen für Unternehmen am Gesundheitsstandort Bielefeld zu entwickeln.

Das im Auftrag der Wirtschaftsentwicklungs- und Marketinggesellschaft der Stadt Bielefeld (WEGE mbH) durchgeführte Projekt setzte einerseits regional- und strukturpolitische Arbeiten der Abteilung Dienstleistungssysteme fort (Multimediaentwicklung in der Regio Rheinland; Nahrungs- und Genußmittelgewerbe in der Emscher-Lippe-Region), und baute andererseits auf Arbeiten im Bereich personenbezogener Dienstleistungen auf (Technik- und Dienstleistung für mehr Lebensqualität im Alter (TDLA), Entwicklungstrends im Dienstleistungssektor u.a.). Ziel dieser Arbeit war es, regionalwirtschaftliche Entwicklungspotentiale zu identifizieren und durch die Verknüpfung vorhandener Strukturen Innovationen zu unterstützen.

Vorgehen

Die Analyse der Entwicklungspotentiale der Gesundheitsbranche in Bielefeld erfolgte grob in sieben aufeinander bezogenen Arbeitsschritten:

  1. Definition und Abgrenzung der Gesundheitsbranche;
  2. Identifikation von Zukunftstrends in der Gesundheitswirtschaft;
  3. Identifikation von Entwicklungstrends und Potentialen der Bielefelder Gesundheitsbranche;
  4. Detaillierte Analyse der Entwicklungspotentiale im Bereich der ambulanten Pflegedienstleistungen;
  5. Detaillierte Analyse der Entwicklungspotentiale von Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen;
  6. Identifikation von Synergiepotentialen der Bielefelder Gesundheitswirtschaft mit anderen Wirtschaftsbranchen;
  7. Quantitative Analyse und Abschätzung der Beschäftigungsentwicklung der Bielefelder Gesundheitsbranche.

Der vierte und der fünfte Arbeitsschritt galten hierbei als Vertiefung, die übrigen Arbeitsschritte hatten Überblicksfunktionen. Methodisch kamen schriftliche Befragungen, (Telefon-)Interviews, Expertenworkshops und statistische Analysen zum Einsatz.